15 Songs, die dich beim Laufen begleiten

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15 Songs, die dich am Laufen halten

Unser Soundtrack für eine volle Stunde Lauftraining

Ohne Musik läuft bei vielen gar nichts: Sie motoviert, beschäftigt und hilft, das richtige Tempo beim Laufen zu halten. Deshalb haben wir Dir eine Playlist zusammengestellt, die Dich in ziemlich genau 60 Minuten auf Deiner Laufstrecke begleiten soll, vom ersten lockeren Aufwärmen über die lange Strecke bis hin zu den letzten Minuten, in denen Du nochmal alle Kräfte mobilisierst. Bereit? Dann Kopfhörer auf, die Playlist „1 Stunde Laufen mit Infinite Running“ bei Deezer oder Spotify angeschaltet und losgelaufen!

1. Gnarls Barkley – Crazy (02:57)

Wir starten ganz gemütlich mit dem stetigen, aber anschubsenden Beat des Evergreens von Gnarls Barkley. Atme tief durch, sortiere Arme und Beine und sei stolz auf Dich. Denn ist es nicht immer auch ein bisschen verrückt, dass Du wieder unterwegs bist? „And I hope, that you are having the time of your life“ – dem bleibt uns eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

2. Jurassic 5 – Swing Set (05:18)

Das erste, was Du bei diesem Track hörst, ist das Klappen eines Feuerzeugs und der Zug an einer Zigarette. Das sollst Du gerade natürlich nicht machen, sondern Dich von dem unglaublich lässigen Swing-Sound der US-amerikanischen Rapper-Kombi für die nächsten 5 Minuten antreiben lassen. Und wenn Du magst, legst Du bei Minute 01:30 noch eine kleine Step-Einlage hin und schüttelst Deine Füße aus.

3. Johnossi – Roscoe (04:23)

Nach dieser ersten Aufregung folgt nun ein Track in einem moderateren Tempo. Und während die beiden Jungs aus Schweden Roscoe beschwören, sich am Riemen zu reißen, läufst Du einfach die nächsten viereinhalb Minuten weiter: „Roscoe, I do want to believe in you.“  Wir glauben an Dich, außerdem bist Du ja schon ein großes Stück weiter als Roscoe, „a locked-up self in a sallow bed.“

4. Yello – The Race (03:18)

Die skandinavische Verschnaufpause ist beendet. „Count on me, I’m gonna win the race.“ Japp, das wirst du, während die Büsche, Bäume und Passanten nur so an dir vorbeifliegen. Und ist da nicht schon ein Hauch von Urlaubsstimmung, wenn die Surfgitarre einsetzt? „Are you ever gonna push me? Let me run and let me do.“ Alles klar: Weiter, lauf, weiter, lauf!

5. CAKE – Frank Sinatra (04:01)

Rennen gewonnen? Dann gönn dir mit CAKE wieder etwas Ruhe, „while Frank Sinatra sings ‘Stormy Weather‘“. Das ist ganz nett, nicht? Eigentlich könnte man dieses Lied die nächsten 45 Minuten auch einfach weiterplätschern lassen. Nee, 4 Minuten müssen reichen, bis wir das Tempo wieder ein bisschen anziehen.

6. Queens of the Stoneage – No One Knows (04:38)

Und das tun wir mit einem der bekanntesten Stücke von Josh Hommes Band. Dabei musst du allerdings nicht ganz so weit laufen wie im Text angegeben: „I yourney through the desert, (…) I drift along the ocean“. Und vergiss nicht, kurz nach oben zu schauen, wenn es nach der Bridge schließlich heißt: „Heaven smiles above me, what a gift here below“, denn du bist nun schon gute 25 Minuten unterwegs.

7. N.O.H.A. – I’m Like That (03:39)

Das sollte gefeiert werden, am besten mit dem nu-jazzig-funkigen „I’m Like That“ von N.O.H.A. „I don’t have to break cause it’s like this“? Verlangt ja auch keiner, genieße einfach den trötigen Saxophon-Sound, während du durch Wald und Flur schwebst.

8. Eels – Bombs Away (05:23)

Solltest du mittlerweile doch ein bisschen müde geworden oder ins Zweifeln gekommen sein, wird dich dieser eindringliche Song wieder aus deinem Tief ziehen: „I’ve been quiet as a curch house mouse, tiptoeing everywhere I go“? Schluss damit! Kein Verstecken, kein ewiges Nicken und Ja-Sagen, diese Stunde gehört ganz allein dir, der Beat drückt dich nach vorne und du läufst mit festen Schritten weiter.

9. Woodkid – Run Boy Run (03:33)

Dieser musikalische Tritt in den Allerwertesten hat dir noch nicht gereicht? Dann versuchen wir es eben mit etwas Epischerem und holen Woodkid zur Hilfe: Run, Boy, Run! (Gilt natürlich auch für alle anderen Geschlechter!) „And when the night fades away, you’ll be a man, boy.“ Erstaunlich, was Laufen nicht alles bewirken kann, nicht wahr? Aber im Moment zählt nur eins: „But for now it’s time to tun, it’s time to run.“

10. The Prodigy – Smack My Bitch Up (05:42)

Nach dieser schmuseweichen Theatralik von Yoann Lemoine legen wir nun mit etwas weitaus Kantigerem nach – The Prodigy mit „Smack My Bitch Up“: Legendärer Sound, legendäre Bridge, legendäre Arabesque und legendäres Video. Und so viel Spaß (?) wie die Person im Video an ihrer Clubnacht hat, so viel Spaß hast du gerade bei deinem Lauf. Und bist auch noch um einiges gesünder unterwegs.

11. Depeche Mode – Personal Jesus (03:44)

An dieser Stelle müssen wir dir durch Depeche Mode leider mitteilen: Nur du kannst für dich laufen gehen, das wird dir sonst niemand abnehmen können. Also gib dich nicht auf: „Reach out, touch faith.“ Außerdem hast du nun schon mehr als drei Viertel geschafft, was ist denn da das mickrige Viertelchen, das noch vor dir liegt?

12. Gravenhurst – The Velvet Cell Reprise (04:39)

Wir haben lange überlegt, ob wir die Durstrecke, in der du dich jetzt vielleicht befindest, mit einem so vermeintlich eintönig verlaufenden Instrumental-Stück wie diesem untermalen dürfen. Wir finden: ja! Lass dich auf den Beat ein, auf den Bass, der dich nie verlässt und der dich immer und immer weiterträgt. Das hat schon fast etwas Spirituelles, findest du nicht? Aber was ist das? Knallt da eine Peitsche durch die Luft? Das halten selbst wir für etwas übertrieben, sorry.

13. Boysetsfire – After The Eulogy (03:31)

Und? Hat es geklappt? Du hast dank Gravenhurst dein persönliches Lauf-Chakra aktiviert? Dann nutze diese Energie und starte in die letzten Minuten deiner Laufstunde. Der folgende Track sollte dir dabei helfen, dich noch einmal aufzurappeln und noch einmal alles zu mobilisieren, was in dir steckt. Oder um es mit Nathan Grays Worten auszudrücken: „Where’s your anger, where’s your fucking rage?“ Tiefenentspannt auf eine Wiese setzen und Grashalme zählen? Kannst du auch später. „Rise!“

14. Iggy Pop – The Passenger (04:43)

Na, das hat doch prima geklappt! Nun sind es nur noch ein paar Minütchen bis zur vollen Stunde, in denen du nochmal einen kleinen Sprint hinlegst oder dich sofort ganz in Ruhe runterfährst. In denen du dich einfach gemütlich ausläufst, dich an deinen Endorphinen erfreust und mit Iggy ein fröhliches „La la la la la la la la“ in die Natur hinausschmetterst.

15. Louis Armstrong – What A Wonderful World (02:19)

Auch wenn es dir immer wieder wie ein kleines Wunder erscheint: Du bist tatsächlich eine Stunde unterwegs gewesen. Genieße in den allerletzten zwei Minuten die Blümelein, Vögelein und Bäumelein und all die anderen schönen Dinge, an denen du vorbeikommst. Und wer sonst als Mr. Armstrong könnte diese wundervolle Stimmung besser untermalen? Wir sind stolz auf dich!